Newsletter · Dresden · Aktuelles aus dem Familienrecht und Erbrecht

Fachanwältin für Familienrecht und Erbrecht

- Rechtsprechung -

Mit Anmerkungen und Erläuterungen der Redakteurin, Rechtsanwältin und 
Fachanwältin für Familienrecht Diana Wiemann-Große
Fachanwältin für Erbrecht in Dresden

Rechtsanwälte PartGmbB · Maxstraße 8 · 01067 Dresden · Tel.: 0351/48181-0 · Fax: 0351/48181-22
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Familienrecht: Die Immobilie in der Scheidung

Familienrecht: Die Immobilie in der Scheidung

Fachanwältin für Familienrecht Die Immobilie in der Scheidung
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Diana Wiemann-Große Rechtsanwältin
Fachanwältin für Familienrecht
Die Immobilie in der Scheidung

Gehört eine Immobilie einem Ehegatten alleine, haben jedoch beide Eheleute den Darlehensvertrag unterzeichnet und während der bestehenden Ehe die Darlehensraten bedient, so kann im Falle einer Scheidung der Ehegatte, dem die Immobilie nicht gehört, vom anderen Ehegatten unter gewissen Umständen den Ausgleich, der während der Ehezeit von ihm gezahlten Tilgungsbeiträge und anderer werterhöhender Maßnahmen verlangen.
Dies kann bei einer langen Ehedauer schnell Beträge von mehreren Hunderttausend Euro annehmen. 

Voraussetzung für einen Rückforderungsanspruch ist, dass dem Leistenden die Beibehaltung der durch die Leistung geschaffenen Vermögensverhältnisse nach Treu und Glauben nicht zumutbar und deshalb unbillig ist.
Entscheidend ist ebenfalls, ob die Eheleute einen Ehevertrag abgeschlossen haben oder  ob sie in der Zugewinngemeinschaft leben. 

Gehört im Falle einer Scheidung die Immobilie nur einem Ehegatten, muss diese Frage unbedingt geprüft werden.

BGH, Urteil vom 19.09.2012
Aktenzeichen: XII ZR 136/10

Erbrecht: Nachlassinsolvenz

Erbrecht: Nachlassinsolvenz

Diana Wiemann-Große Fachanwältin für Familienrecht - Scheidung Dresden Nachlassinsolvenz
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Diana Wiemann-Große Rechtsanwältin
Scheidung Dresden Nachlassinsolvenz

Nachlassinsolvenz: Kosten und Nutzen für den Erben?

Nimmt ein Erbe die Erbschaft an, haftet er grundsätzlich auch mit seinem Privatvermögen. Wenn sich herauskristallisieren sollte, dass die Nachlassverbindlichkeiten den Nachlasswert übersteigen, hat der Erbe unter gewissen Voraussetzungen die Möglichkeit, mit Einleitung einer Nachlassverwaltung oder einer Nachlassinsolvenz seine Haftung für die Nachlassverbindlichkeiten auf den Nachlass zu beschränken.

Mit diesen Instrumentarien kann das Privatvermögen der Erben gesichert werden. Die Nachlassinsolvenz und die Nachlassverwaltung sind jedoch an enge rechtliche Voraussetzungen geknüpft, wobei auch die anfallenden Kosten berücksichtigt werden müssen.

Ansprechpartnerin, Redakteurin:

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Diana Wiemann-Große Fachanwältin für Familienrecht
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Aktuelles aus dem Familien- und Erbrecht

 

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